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  • gfischer79

Erstes Handlungsprodukt im Labor Sozialpädagogik/Gesundheit/Pflege steht fest

Aktualisiert: 24. Aug. 2023


Die Zukunftslabore sind ein Projekt von und für die Schülerinnen und Schüler (SuS). Sie sollen durch die modernen Lernszenarien und unterstützt durch neueste Technologien optimal auf ihren Berufsalltag vorbereitet werden. Die vier Projekte, die im Förderzeitraum in den Laboren durchgeführt werden, sind dabei der rote Faden, an dem wir uns orientieren. Die Ideen für die Projekte bzw. für das Produkt, das innerhalb des Projekts realisiert werden soll, stammt deshalb genauso von den SuS selbst wie auch die anschließende Umsetzung. Das Labor Sozialpädagogik/Gesundheit/Pflege macht den Start und wird als erstes den Prozess durchlaufen.

Nachdem sich die Lehrerinnen und Lehrer fortgebildet haben, haben sie in ihren Klassen Bedarfe diskutiert und Ideen gesammelt. Der Fokus liegt hierbei natürlich auf den Erfahrungen, die die SuS in der Praxis machen, und welchen Verbesserungsbedarf sie da sehen. Die Steuerungsgruppe im Projekt I hat anschließend aus vielen interessanten Ideen ausgewählt. Die Wahl ist im ersten Durchlauf auf eine digitale Applikation gefallen, die Übergabeszenarien begleiten und unterstützen und zusätzlich auch die Kommunikation zwischen Betreuung und Familie vereinfachen soll.

Hintergrund für die Idee war, dass SuS mit Sprachbarrieren von ihrer Furcht erzählten, dass genau durch diese Sprachbarriere Informationen bei der Übergabe verloren gehen könnten.

Zusätzlich sollen in der digitalen Anwendung auch technische Daten ausgelesen werden, die z. B. durch Wearables gesammelt werden. Interessant an der Produktidee ist, dass direkt zwei Fachbereiche aus dem Labor für Sozialpädagogik/Gesundheit/Pflege bedient werden. Neben der Anwendung bei Übergabeszenarien in der stationären Pflege soll die digitale Anwendung auch im Bereich Sozialpädagogik bei der Offenen Ganztagsbetreuung zum Einsatz kommen, da hier häufiger als zum Beispiel bei der Betreuung in Kitas mit wechselnden Bezugspersonen gerechnet werden muss und so die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass Informationen verloren gehen. Mit der App entsteht ein zentraler Ort zur Sammlung von Informationen. Im nächsten Schritt werden die Fachbereiche zusammenkommen, die die Umsetzung der Applikation durchführen. Das ist zum einen der Bereich Wirtschaft, der die Beschaffung der Technik begleitet, aber auch der Fachbereich IT, die für die Programmierung die Federführung übernimmt.

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